Let´s talk about Sex – Part IIII

Manchmal brauche ich länger bis ich komme.

Das hat Gründe.

Manchmal ist das so schööön gemütlich, dass ich diesen Moment so lange wie nur möglich auskosten möchte.

Manchmal kommen da so irre Gedanken in mein Hirn und lenken ab. Jaja… das mit dem Streichen der Decke auch. Die Kinder – die nebenan spielen. Der Einkauf. 

So menschliches Zeug eben.

Und manchmal: mein Ex-Mann. 

Dann braucht mein kleines Wunderteil – mein Schatz – mein im wahrsten Sinne des Wortes – WOMANIZER (ein Hoch auf den Menschen, der sich diesen Namen ausgedacht hat) – aber richtig viel an Saugvermögen um dieses lustvolle Defizit wieder aufzuarbeiten.

Und dann geht er aus. Einfach so. Mitten im Prozess.

Denn auch ein Womanizer ist zwar wie gesagt ein Wunderwunderwunder-Teil, aber ja leider kein ewig funktionierendes Ding und das braucht energetischen Nachschub mittels USB und Steckdose, aus der dann Strom kommt. Und dann saugt der wieder – nur nicht an mir.

Und dann hock ich so da und denke mir:

BOAH!

Jetzt stellt euch mal vor, das wäre echten Typen – also Männern mit richtig viel Testosteron, denn wir haben in den letzten Texten gelernt, dass das in Form von weißlicher Flüssigkeit raus muss – passiert.

Also, denen würde beispielsweise der Arm abfallen. Und dann der andere. Und dann wären da vielleicht noch die Füße zum Rubbeln, aber schon alleine beim Verbiegen, würde denen doch der Spaß ausgehen (hoffe ich).

Und nein – andere Öffnungen zum Irgendwas reinstecken sind auch nicht vorhanden. Es gäbe nur das, was da so an dran ist, an einem Menschen. Oder halt nicht mehr.

Was wäre da los, in unserer Menschheitsgeschichte?! 

Nur Mord und Totschlag.

Typen würden sich Ersatzbeschäftigungen besorgen:

Wie im Internet fremde Leute bedrohen.

An den Wochenenden auf sog. Querdenker-Demos mit Reichskriegsflaggen um sich wedeln.

Auf Laternenmasten klettern um rechtsextremen Müll in die Welt hinaus zu brüllen.

In einer Horde anderer verachtenswerter Typen den “Schulterschluss” zu suchen.

… weil es wirklich hart ist, so ohne liebevolle Höhepunkte. Wirklich hart. Also – ihr ja nicht (mehr).

Da lobe ich mir doch die Vorfreude auf mein zukünftiges Vergnügen. Wie zum Beispiel jetzt gleich – der Womanizer und ich, wir haben Hunger.

Auf Leben!

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